Eigentor
Tobias Schall (Stuttgarter Zeitung) kommentiert das Urteil und die Klage: „Millionen Hobbykicker erbringen Wochenende für Wochenende aus Liebe zum Spiel ihre Leistung. Ihnen gehört der Fußball, und sie sollten Videos zeigen können, wo immer sie wollen. Der Verband sollte sich darüber freuen, dass das Internet eine mannigfaltige Plattform mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten ist. Stattdessen aber gibt es künftig ein Monopol. Von nun an ist es jedem württembergischen Amateurkicker untersagt, seine Szenen einem Portal seiner Wahl zur Verfügung zu stellen. Der WFV hat erreicht, dass der stolze Vater das Traumtor seines Sohnes nicht mehr auf einer von ihm bevorzugten Seite zeigen darf. Und das ist ein klassisches Eigentor.“
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Stand 10. Dezember