Platz 1: Einer Nummer 10 würdig

Daniel Lemmer von der FSG Südkreis (Bezirksliga Gießen/Marburg) hat (wohl nicht nur) unsere Juroren begeistert. "Er sieht die Lücke, und er weiß genau, was er da tut – alles an der Aktion ist einer Nummer 10 würdig", adelt ihn Christian Zaschke von der Süddeutschen Zeitung. Lemmer ist auch Thomas Helmers Favorit. Herzlichen Glückwunsch zum Tor des Monats! Hochgeladen hat den Clip Stefan Weisbrod.

Platz 2: Muster-gültiger Treffer

Oliver Muster vom RSV Göttingen 05 gelingt mit diesem Treffer ein überraschender zweiter Platz. Vor allem Oliver Welke hat er es angetan: "Wunderschönes Tor. Vor allem die Wucht ist beneidenswert, hätte ich vermutlich auch in meinen so genannten besten Zeiten so nicht hingekriegt." Hochgeladen hat den Clip Ingrid Djakou, Stammgast bei den Hartplatzhelden-Awards.

Platz 3: Wo bleibt die Superslomo?

Mario Heimberger vom VfL Pfullingen trifft im Pokalfinale des Fußballbezirkes Alb (Württemberg) gegen die SG Reutlingen mit diesem präzisen Freistoß. "Respekt!", zollt Oliver Welke. "Damals bei 'ran' hätte unser Kommentator kurz vorm Höhepunkt gestanden und mindestens zehn Superslomos drangehängt." Auch Thomas Helmer schnalzt mit der Zunge. Hochgeladen hat den Clip Timo Schyska.

 

Dieses tolle Tor dürfen wir leider nicht zeigen, weil die Herren vom WFV es ihren Mitgliedern untersagen, bei uns Videos hochzuladen.

Platz 4: So viel Gefühl für den Raum

Andi vom FC Concordia erhöht auf 3:0 gegen Rasensport III nach bundesligareifem Zuspiel von Raphael. Christian Zaschke legt den beiden ein Probetraining beim FC Bayern nahe (oder wenigstens bei München 60): "Lässig vollstreckt, aber das beste an diesem Treffer ist der wunderbare Pass – so viel Gefühl für den Raum und alles, was sich darin bewegt. Brillant." Hochgeladen von Matthias Zander aus Bramsche.

Platz 5: Thomas, lass Dir Deinen Kopf vergolden!

Ein feines Tor aus der 3. Kreisklasse: Kopfballtreffer von Thomas Brohr vom RSV Göttingen 05 gegen den VfL Olympia Duderstadt nach schöner Vorarbeit des unbekannten Flankengebers. Oliver Welke wird wehmütig: "Historische Vergleiche sind immer gefährlich. Hier aber weht zweifellos ein Hauch von Hrubesch und Kaltz über den Platz. Und wie schrieb die 'Bild' nach dem EM-Finale 80 völlig zurecht: 'Hotte lass Dir Deinen Kopf vergolden!'" Hochgeladen von Ingrid Djakou.

Platz 6: Irrsinn und Freiheit

Ramin Waraghai aus Düren hat seine Spuren bei Gegner und Jury hinterlassen. "Obwohl ich Hallenfußball für so etwas wie eine andere Sportart halte", schreibt Christian Zaschke, "muss der Tänzer mit dem Ball in die Wertung. Er steht für ein wenig Irrsinn und Freiheit im Spiel, und wenn er mal rausgeht auf den großen Platz, wird der Tänzer ab einem gewissen Niveau einfach umgesenst. Aber hier darf er tanzen." Thomas Helmer bekommt, wie er uns gesteht, große Augen.

Platz 7: Walzer

Etwas überraschend nur auf den hinteren Plätzen landet der Göttinger Bahattin Savran, der hier den, wie es in der Fachsprache heißt, "Walzer" darbietet. Mario Basler konnte das nur ohne Gegenspieler.

Platz 8: Mir hawwe de Ball

Max von den D-Junioren des TuS Nieder-Eschbach zieht ab, und es kracht im Gebälk. Eindeutig ist zu hören, dass das Spiel im Frankfurter Raum stattgefunden haben muss. "Mir hawwe de Ball!" Hochgeladen von Ralf Ehresmann.

 
 
©  Hartplatzhelden 2.0  ~  wegewerk> wwEdit CMS 3.2.1