Unsere Jury, Oliver Welke, Thomas Helmer und Christian Zaschke (Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung), hat über den Ausgang des Hartplatzhelden-Awards Mai 2007 entschieden (siehe unten). Über Amateurfußball im speziellen schreibt Zaschke: "Ist ja klar, was das Schöne am Fußball in den unteren Ligen ausmacht: Er ist befreit von all dem Brimborium, das ihn in höheren Klassen umgibt. Ganz einfach gesagt: Profifußball ist ein Spektakel; der Fußball in der Peripherie ist – so schlicht das klingt – Fußball. Einem Abstiegsduell in der Bezirksliga beizuwohnen, bei böigem Wind und feinem Nieselregen, der wundersamerweise horizontal durch die Luft fliegt, kann zu den erhabenen Beschäftigungen zählen." Und Welke kramt in seiner Vergangenheit: "Vor dem Enthusiasmus der Hartplatzhelden und aller Amateurfußballer habe ich größte Hochachtung. Mein Sportlehrer sagte mal über mich: 'Welke, Sie haben ein Ballgefühl wie ein totes Schwein!' Selbst das hat mir die Freude am Fußball nicht wirklich vermiesen können. Zum Glück kann man fehlendes Ballgefühl jederzeit mit wohlgesetzten Grätschen ausgleichen. Und auch wenn es für den Erfolg meiner Mannschaften von höchster Wichtigkeit war, dass ich so selten wie möglich den Ball kriege, bleibe ich dabei: Nur wenig kann einem so viel Spaß schenken wie der Fußball."